Utrogest® 200 mg Weichkapseln – neu von DR. KADE / BESINS

Utrogest® (mikronisiertes Progesteron):
Indikation auf Zyklusstörungen erweitert

Zyklusstörungen infolge einer Progesteron-Insuffizienz sind insbesondere in den hormonellen Übergangsphasen der Frau keine Seltenheit. Zur Behandlung von Progesteronmangel-bedingten Zyklus-
störungen wurde die Indikation für Utrogest® erweitert. Zugleich ist das bewährte Präparat seit Juli auch in der neuen Wirkstärke 200mg auf dem Markt. Damit können Utrogest® 200mg Weichkapseln und Utrogest® 100mg Weichkapseln individuell und einfach von der Prämenopause (Zyklusstörungen) bis zur Postmenopause (kombinierte Hormontherapie) eingesetzt werden.


Bislang war mikronisiertes Progesteron ausschließlich als Endometriumschutz im Rahmen einer kombinierten Hormontherapie (HRT) zugelassen. Nun wurde die Indikation auf Zyklusstörungen infolge von Progesteron-Insuffizienz erweitert.

Entzugsblutung in 90 Prozent

Eine randomisiert Placebo-kontrollierte Studie überprüfte die Wirksamkeit von oralem mikronisiertem Progesteron in der Behandlung von Oligomenorrhoe bzw. sekundärer Amenorrhoe bei prämenopausalen Frauen mit ausreichender endogener Estradiolproduktion. Bei 90 Prozent der Studienteilnehmerinnen ließ sich mit 300mg täglich Progesteron, über zehn Tage vor dem Schlafengehen angewendet, eine Entzugsblutung auslösen [1]. Mit der niedrigeren Dosis von 200mg täglich gelang dies bei 58 Prozent (Placebo 29 Prozent). Zudem belegte die dreijährige Placebo-kontrollierte PEPI-Studie mit 875 nicht-hysterektomierten postmenopausalen Frauen, dass mikronisiertes Progesteron zum Schutz des Endometriums vor hyperplastischen Veränderungen im Rahmen einer HRT gleich wirksam ist wie Medroxyprogesteronacetat (MPA) [2].

Zyklusstörungen und Endometriumschutz

Zur Behandlung unregelmäßiger Menstruationszyklen infolge einer Progesteron-Insuffizienz lautet die Dosierempfehlung: an 10 bis 12 Tagen des Zyklus (üblicherweise Tag 15/17 bis 26) 200 bis 300mg Progesteron pro Tag in ein oder zwei Dosen; zum Beispiel 200mg vor dem Schlafengehen und, falls nötig, 100mg am Morgen [3,4]. Wird mikronisiertes Progesteron im Rahmen einer HRT zum Schutz des Endometriums eingesetzt, sollten an mindestens 12 bis 14 Tagen im Monat jeweils 200mg als Einzeldosis vor dem Schlafengehen eingenommen werden [3].


Quellen:
[1] Shangold M, et al. 1991. Fertil Steril 65(6):1040
[2] Writing Group for the PEPI Trial: Effects of hormone replacement therapy on endometrial histology on postmenopausal women. JAMA 1996, 275:370-375.
[3] Fachinformation Utrogest®, Stand September 2016
[4] Von Wolff M, Stute P. 2013. Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin: Das Praxisbuch. Schattauer GmbH, Stuttgart, DE; ISBN 978-3-79452792-2


Mit freundlicher Unterstützung DR. KADE / BESINS Pharma GmbH, Berlin.

Über DR. KADE / BESINS
Das Unternehmen DR. KADE / BESINS Pharma mit Sitz in Berlin wurde 1992 als Gemeinschafts-
unternehmen von DR. KADE Pharma und BESINS Healthcare gegründet. DR. KADE / BESINS ist der führende Hersteller moderner transdermaler Hormonpräparate für Mann und Frau und bietet ein umfassendes Portfolio für die Frauen- und Männergesundheit – von oraler Kontrazeption bis hin zur Hormontherapie. DR. KADE / BESINS überzeugt mit Präparaten von höchster Qualität und ist ein kompetenter Ansprechpartner für Ärzte und Patienten. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland 60 Mitarbeiter.
 

Utrogest® Luteal 200 mg auf einen Blick


  • Einziges zur vaginalen Anwendung zugelassenes Progesteron-Weichkapsel-Präparat
  • Indikation: Unterstützung der Lutealphase im Rahmen einer ART
  • Darreichungsform: Weichkapseln zum tiefen Einführen in die Vagina
  • Anwendung: Vom Tag der hCG-Injektion bis zur 12. Schwangerschaftswoche
  • Empfohlene Dosierung: 400 bis 600 mg Progesteron/Tag - aufgeteilt in mehrere Dosen. Etwa 2 x 200 mg oder 3 x 200 mg Progesteron (entspricht 2 bzw. 3 x täglich einer Weichkapsel Utrogest® Luteal 200 mg)
  • Besondere Hinweise: Nicht nach der 12. Schwangerschaftswoche anwenden

  • Verordnungs-Tipp


    Um in der Praxis bereits vorgekommene Verwechslungen mit anderen Progesteron-Präparaten zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden (wie Utrogest® 100 und Utrogest® 200) auszuschließen, sollte bei der ärztlichen Verordnung von Utrogest® Luteal 200 mg auf Kassenrezept nach Möglichkeit die Aut-idem-Option angekreuzt werden. Das Präparat ist gemäß §28a SGB bei künstlicher Befruchtung zu 50 Prozent erstattungsfähig durch die gesetzlichen Krankenversicherungen.