Ovarialkarzinom: EU-Zulassung für Niraparib

• Niraparib ist der erste PARP-Inhibitor, der in Europa für Frauen mit rezidiviertem Ovarialkarzinom unabhängig von ihrem BRCA- und Biomarker-Status zugelassen ist.
• Die Zulassung stützt sich auf solide Daten einer randomisierten gut kontrollierten Phase-III-Studie.
• Zejula® ist der einzige PARP-Inhibitor, der als Erhaltungstherapie nur einmal täglich oral eingenommen werden muss.
• Die Markteinführung in Deutschland wird im Dezember 2017 erfolgen.


TESARO, ein auf Onkologie spezialisiertes biopharmazeutisches Unternehmen, hat bekannt gegeben, dass die Europäische Kommission (EC) am 20. November 2017 die Zulassung für Zejula® (Niraparib) erteilt hat. Zejula® wird als Monotherapie zur Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patientinnen mit Rezidiv eines Platin-sensitiven, gering differenzierten serösen Karzinoms der Ovarien, der Tuben oder mit primärer Peritonealkarzinose, die sich unter einer Platin-basierten Chemotherapie in Remission (komplett oder partiell) befinden, angewendet. Niraparib ist der erste in Europa zugelassene orale, einmal täglich einzunehmende Poly (ADP-Ribose)-Polymerase (PARP) 1/2-Inhibitor, für den keine Testung des BRCA-Mutationsstatus oder eine andere Biomarkertestung erforderlich sind.

Details zur Zulassung von Zejula® entnehmen Sie bitte der angefügten Presseinformation und diesem Link

Quelle: TESARO Bio Germany GmbH, Leopoldstr. 37A, München


November 2017

Suche:
Inhalt
Vulväre intraepitheliale Neoplasie
Präinvasive genitale Läsionen mit erheblich ange stiegener Inzidenzrate

Literaturreferate
GeparQuattro-Studie:
Neoadjuvante Therapie mit Trastuzu-mab bei HER2-positivem Brustkrebs

Capecitabin zu Anthrazyklin- und Taxan-basierter neoadjuvanter Therapie bei primärem Brustkrebs

Paclitaxel dosisdicht bei fortgeschrittenem Ovarialkrebs